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	<title>Window In The Skies</title>
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	<description>Mit einem SWISS Airbuspiloten unterwegs</description>
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		<title>Line Check mit süsser Unterstützung</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 14:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G!</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Airbus 330-300]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen gehts in diesem Beitrag um meinen (halbjährlichen) Line Check, den ich im Februar auf dem Airbus 330 absolvieren musste durfte. Ich hatte es ja bereits angetönt, dass sich die Geschichte manchmal und zumindest teilwese wiederholt. So hatte ich es denn auch dieses Mal einer Planänderung zu verdanken, dass der Line Check nicht nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wie <a href="http://www.airbuspilot.ch/2013/03/03/kurz-und-sec/" target="_blank">versprochen</a> gehts in diesem Beitrag um meinen (halbjährlichen) Line Check, den ich im Februar auf dem Airbus 330 absolvieren <del>musste</del> durfte. Ich hatte es ja bereits angetönt, dass sich die Geschichte manchmal und zumindest teilwese wiederholt.</p>
<p>So hatte ich es denn auch dieses Mal einer Planänderung zu verdanken, dass der Line Check nicht nach Tel Aviv stattfand, sondern &#8211; ja genau &#8211; nach New York JFK.  Das war aber nicht die einzige Überraschung, denn auch der Checkpilot änderte und es war kein geringerer als der &#8220;<a href="http://eppler.blogspot.ch/" target="_blank">Wüstenspuren</a>&#8220;-Blogger und &#8220;<a href="http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/eppler-dieter/blindflug-abu-dhabi/id/9783952365700">Blindflug Abu Dhabi</a>&#8220;-Autor Capt. Dide himself! Geflogen sind wir leider noch nie miteinander, aber als wir uns vor kurzem in San Francisco in der Hotellobby trafen, sprachen wir darüber, dass es endlich mal Zeit würde. Allerdings habe ich damals nicht an einen &#8211; von ihm durchgeführten &#8211; Check gedacht.</p>
<p>Interessant zu wissen, dass nur kurz nachdem ich selber von der Zuteilung meines Checkers gelesen hatte, mein Handy biepte und mir <a href="http://towermaedel.blogspot.ch/" target="_blank">TWRMädel</a> mitteilte, dass sie wisse, wer mich <del>peinigen</del> checken werde (sic!) und sie ihm bereits einen Quälauftrag gegeben habe. Noch ein déjà-vu, denn <a href="http://www.airbuspilot.ch/2012/08/30/traumjob/" target="_blank">schon einmal</a> wurde meine Peinigung schoggiconnectionmässig angekündigt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Schon klar, vergrub ich mich in die virtuellen Bücher, um mir keine Blösse zu geben. Machtlos gegen diese Verschwörungen wälzte und klickte ich stundenlang virtuelle XMLs, PDFs und JPGs. Dies alles im Wissen, dass mich Herr Skypointer, der mit 14-Jahren Instruktortätigkeit mehr als doppelt soviele Jahre in seinem Instruktionsrucksack hat, als ich gewöhnliche Streckenerfahrung, jederzeit zur Schnecke machen kann. Das liess er auch sehr <del>subtil</del> offen durchblicken:</em></p>
<p><em>“Wird G! bei seinem bevorstehenden Simulator Refresher vom Instruktor S.P. zur Schnecke gemacht oder besteht er problemlos durch Bestechung mit Schoggi?”&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wenig nach der elektronischen Drohung des TWRMädels muss diese wohl ein schlechtes Gewissen bekommen haben, denn sie meldete eine &#8220;Überraschung&#8221; an. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was für eine Überraschung das sein soll, dachte aber sofort an die verschiedenen Connections, die dem TWRMädel zu- und nachgesagt werden und hoffte. Jetzt weiss ist, dass es nicht nur Gerüchte sind, aber dazu gleich.</p>
<p>So kam dann der Tag X und ich verschaffte mir beim Frühstück einen ersten Überblick über das Wetter unterwegs. Es wäre kein Checktag, wenn das Wetter in good old JFK schön gewesen wäre. Relativ starke Winde aus östlicher Richtung würden für einen <a href="http://www.airbuspilot.ch/2009/04/23/expect-the-unexpected-oder-finalcheck-airbus-330/" target="_blank">Canarsie Approach</a> sprechen, wenn da nicht die durch starken Regen reduzierte Sicht und die tiefe Wolkendecke wären. Diese Faktoren machen einen Canarsie Approach unmöglich. Der Anflug &#8220;der Wahl&#8221; ist schnell gefunden: ILS04R mit Seitenwind. In JFK hätte man zwar eine ILS auf die Piste 13L, diese wird aber aus verkehrstechnischen Gründen (Einfluss auf die Anflüge der Flughäfen La Guardia und Newark) sozusagen nie gebraucht. Zusammenfassend: ein Anflug mit tiefer Bewölkung, schlechter Sicht und Seitenwind. Was will man für einen Check mehr.</p>
<p>Wie üblich viel mir (dem Copi) die Wahl zu, welchen Flug ich durchführen möchte. Da JFK bekanntlich meine Lieblingsdestination ist, wählte ich trotz des nicht gerade einladenden Wetters das erste Leg nach JFK. Bevor ich mit der Planung startete, wies ich Dide darauf hin, dass ich dann noch eine Überraschung von jemandem zu übergeben hätte. Das war natürlich pure Taktik, denn ich versprach mir dadurch, dass er vor Grübeln, wer ihm denn was für eine Überraschung zukommen lassen habe, vergisst allfällige Fragen zu stellen.</p>
<p>Unsere First Class Flight Attendants wurden zum unfreiwilligen Gehilfen meines Checkers: Aufgrund einer vollen First Class musste unser Essen lange warten. Das war doppelt schlecht, denn so nahte ich mich einem Unterzuckerungszustand und es gab Checker Dide Zeit für allfällige (Aufwärm-)Fragen. Zeit für Plan B, ein Griff in meinen Crewbag und die drohende Unterzuckerung war in weite Ferne gerückt:</p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Motivin.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter" title="Motivin" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Motivin-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es geht nichts über <em><strong>MOTIVIN FORTE</strong></em> <em>made by TWRMädel</em>. Als langjährige Instruktorin weiss sie, wie man gestresste Prüflinge rettet: nämlich mit einer nicht zu knapp bemessenen Dosis köstlicher Brownies! Dide und mein Kollege auf dem linken Sitz waren ziemlich sprachlos. Das ging mir übrigens aus so, als ich die Überraschung zum ersten Mal sah. Ich konnte mich nicht entscheiden, was besser war, der Inhalt oder das angebrachte Schreiben:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-3194" title="Motivin2" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Motivin21.jpg" alt="" width="545" height="277" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Prüfungstechnisch wäre es sehr schlecht gewesen, wenn ich meinen &#8211; ebenfalls langsam unterzuckerten Kollegen &#8211; <em>keine</em> Brownies abgegeben hätte. An einem Check will man vieles, aber keinen unterzuckerten Checker. <em></em>Aber<em> meine </em>Brownies zu teilen, wäre auch keine gangbare Alternative gewesen. Zu gut waren sie und ausserdem war der Flug noch lang und landen würde ich auch noch. Also grosser Zuckerbedarf voraus! Aber auch daran hat TWRMädel gedacht und ein weiterer Griff in meinen Crewbag löste auch dieses Problem:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Tranquilin.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3189" title="Tranquilin" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Tranquilin-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p> <em><strong>TRANQUILIN FORTE</strong></em> für den Experten <em>made by TWRMädel. </em>Was will man als Prüfling mehr?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Tranquilin2.jpg"><img class="size-full wp-image-3197 aligncenter" title="Tranquilin2" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/Tranquilin2.jpg" alt="" width="513" height="408" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehrere Stunden und diverse Brownies später ging es wie erwartet  in den Anflug auf die Piste 04R. Erst 200m über dem Boden sahen wir aufgrund der Wolken und der reduzierten Sicht die Piste, auf der ich mit böigem Seitenwind und bei Regen unseren Airbus 330-300 mit 251 Personen an Bord nach 8:22 Stunden Flugzeit aufsetzte. Zum 37. Mal in meiner Karriere hiess es &#8220;welcome to JFK&#8221;. Etwas mehr als vierundzwanzig Stunden in New York und weiteren 7:30 Flugstunden später gings zur Qualieröffnung im Operation Center. Den Check habe ich bestanden und TWRMädel hat einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag dazu geleistet <img src='http://www.airbuspilot.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Noch einmal vielen Dank, TWRMädel. Der nächste Check kommt bestimmt und ich werde nicht vergessen, dir den Termin bekannt zu geben <img src='http://www.airbuspilot.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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</ol></p>
</div>
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		<title>Kurz und sec</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Mar 2013 10:31:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230; war der Februar: so hat sich Bloggerikone nff aus dem Bloggerdornröschenschlaf zurückgemeldet (ok, war schon Ende Januar, aber im Februar hat er die Beitragskadenz wieder ins unermessliche gesteigert). Tja, als Captain, Instruktor und Redaktor ist er offenbar noch nicht ausgelastet, drum bloggt er wieder. Gut so und herzlich willkommen zurück! Dann hat sich Copi-Kollege skypointer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8230; war der Februar: so hat sich Bloggerikone <a href="http://www.flugschreiber.ch/" target="_blank">nff</a> aus dem Bloggerdornröschenschlaf zurückgemeldet (ok, war schon Ende Januar, aber im Februar hat er die Beitragskadenz wieder ins unermessliche gesteigert). Tja, als Captain, <a href="http://www.flugschreiber.ch/2013/02/houptsach-es-rouchnet-housi.html" target="_blank">Instruktor</a> und <a href="http://aeropers.ch/de/der-verband/rundschau/redaktionsteam.html" target="_blank">Redaktor</a> ist er offenbar noch nicht ausgelastet, drum bloggt er wieder. Gut so und herzlich willkommen zurück! Dann hat sich Copi-Kollege skypointer definitiv (für eine gewisse Zeit) aus dem <a href="https://www.balik.ch/" target="_blank">balik</a>-als-erster-gang-und-dann-das-ganze-first-class-menu-durchessen-die-nächte-durchfliegen-schlafen-kann-ich-schon-lange-nicht-mehr-bin-immer-am-gähnen-esse-burger-in-LAX-spazieren-in-HKG-hebt-der-viermotorige-noch-ab-oder-brauchen-wir-die-erdkrümmung-lifestyle verabschiedet. Oder in kurz: <a href="http://www.airbuspilot.ch/2013/03/01/gratulation-herr-kapitan/" target="_blank">skypointer, Captain skypointer! An dieser Stelle noch einmal </a>herzliche Gratulation für diese Leistung!</p>
<p>Wer weiss, vielleicht hat skypointers vierter Streifen nff veranlasst, wieder zu bloggen &#8211; quasi um dem Juniorkapitän zu zeigen, wie das Kurzstreckenleben-/bloggen läuft. Oder die Schoggis-/Guetsli-/Kurzstreckenkaficonnection vom TWRMädel? Ich weiss es nicht&#8230;</p>
<p>Aber zurück zu mir. Alles hat ein Ende, auch mein ausgiebig &#8220;roter Monat&#8221;. Ein Schelm, wer böses denkt: mit rotem Monat meinte ich nämlich meine Liste der berufsnotwenigen Qualifikationen. Viele davon laufen nämlich im Februar / März ab und dementsprechend gibt es qualifikations- und lerntechnisch viel zu tun. Neben meiner Schreibblockade mit ein Grund für meine Bloggerstille. Mehr zu der roten Liste gibts &gt;<a href="http://www.airbuspilot.ch/2010/03/09/ein-mann-sieht-rot/" target="_blank">hier</a>&lt; nachzulesen.</p>
<p>Zunächst war da der Simulatorcheck, bei dem <a href="http://www.airbuspilot.ch/2007/08/11/wet-t-shirt-checked/" target="_blank">wie üblich kein Shirt trocken</a> blieb. Am darauffolgenden, zweiten Tag des Simulatortrainings (<a href="http://www.airbuspilot.ch/2008/01/06/etikettenschwindel/" target="_blank">fälschlicherweise &#8220;Refresher&#8221; genannt</a>) durften wir uns unter anderem mit Rauch (nicht nur von unseren Köpfen; <a href="http://www.flugschreiber.ch/2013/02/houptsach-es-rouchnet-housi.html" target="_blank">nff&#8217;s Sicht vom Instruktorstuhl auf seine Prüflinge</a>) und  falschen Geschwindigkeitsanzeigen kämpfen. Dies war schon mein zwölfter regulärer (nicht mitgezählt die diversen Simulatorchecks bei Umschulungskursen) Simulatorcheck <a href="http://www.airbuspilot.ch/2007/04/01/willkommen-an-bord/" target="_blank">seit meinem Eintritt bei Swiss</a>. Dennoch würde ich lügen, wenn ich schreiben würde, dass es darum &#8220;Normalops&#8221; wäre. Es ist und bleibt eine Prüfungssituation, die matchentscheidend für die Ausübung <del>meines Berufes</del> meiner Berufung ist. Ohne bestandenen Check keine gültige Lizenz und damit kein Platz im Cockpit. So einfach ist das. Wer das nicht ernst nimmt, hat meiner Meinung nach etwas falsch verstanden und in unserem Beruf &#8211; für den viele sehr weit (und <em>zu weit</em>, siehe <a href="http://www.airbuspilot.ch/2012/11/02/ruffel-und-anderes/" target="_blank">&#8220;Gratispiloten&#8221; bei Hello</a>) gehen um ihn ausüben zu dürfen &#8211; nichts zu suchen.</p>
<p>Ein Check wäre genug, aber da war, wie <a href="http://www.airbuspilot.ch/2013/01/24/ich-lebe/" target="_blank">bereits beschrieben</a>, noch einer:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Der Line Check nach Tel Aviv (LLBG/TLV) und zurück – ein Checkflug mit einem Checkpilotenein Checkflug mit einem Checkpiloten auf dem dritten Sitz, der mir und meinem Kollegen zur linken über die Schulter schaut und unsere “daily ops” beurteilt. Das ganze (je nach Checkpilot) gespickt mit Fragen zur Planung, Operation, Technik und andere Aktualitäten. Die Limite ist die <del>Laune</del> Phantasie des Checkers… &#8220;</em></p></blockquote>
<p>Line Check nach Tel Aviv? Déjà-vu, denn mein <a href="http://www.airbuspilot.ch/2009/04/23/expect-the-unexpected-oder-finalcheck-airbus-330/" target="_blank">Airbus 330 Finalcheck</a> war auch nach Tel Aviv <em>geplant</em>. Schlussendlich ging es aber nach New York JFK und &#8220;endete&#8221; mit meinem bisher einzigen <a href="http://www.airbuspilot.ch/2009/04/23/expect-the-unexpected-oder-finalcheck-airbus-330/" target="_blank">Canarsie-Anflug</a>. Die Geschichte wiederholt sich bekanntlich (manchmal und teilweise <img src='http://www.airbuspilot.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ), darum im <a href="http://www.airbuspilot.ch/2013/03/10/line-check-mit-susser-unterstutzung/" target="_blank"><em>nächsten Beitrag</em></a> mehr zu meinem &#8211; in mehreren Bereichen überraschenden &#8211; Line Check.</p>
<p>Mein Einsatzplan für den März ist wieder &gt;<a href="http://www.airbuspilot.ch/einsatzplan/" target="_blank">hier</a>&lt; downloadbar. Der Monat hat schon (wieder) mit einem weiteren Qualifikationstag begonnen: dem jährlichen Bodentraining (zB. <a href="http://www.airbuspilot.ch/2010/04/16/von-bienen-und-zwei-sussen-hasen-im-cockpit/" target="_blank">hier beschrieben</a>). Den staatlich verordneten e-Test hinter mich gebracht bin ich nun bereit für vier Einsätze nach Chicago (KORD/ORD), Sao Paulo (SBGR/GRU), New York (KJFK/JKF) und Newark (KEWR/EWR). Nach drei Monaten Airbus 330 quasi-Entzug ein willkommener 330er-Monat. Dazu kommen nochmal zwei Tage Kurs (Crew Ressource Management mit Piloten und Skyguide Controllern, leider aber ohne TWRMädel), nach welchem meine Liste definitiv nur noch schwarz sein wird und drei Tage &#8220;variable&#8221; Ferien. Variabel sind die Ferien, weil ich diese nicht wünschen kann, sondern weil sie irgendwann (kurzfristig mit der Planpublikation) von der Ferienplanung zugeteilt werden. Ein Teil unserer Ferien steht also gänzlich zur Verfügung der Ferienplanung (hm, dann sind ja quasi alle Ferien variabel?!). Der Monat ist also ziemlich voll, packen wir&#8217;s an.</p>
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		<title>Gratulation, Herr Kapitän</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 19:52:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[  &#160; und darum &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://skypointer.wordpress.com/2013/02/19/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3152" title="onedoesnotcapt" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/onedoesnotcapt-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"> <a href="http://skypointer.wordpress.com/2013/02/19/" target="_blank"><img class="aligncenter" title="chuckcapt" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/chuckcapt-300x255.jpg" alt="" width="300" height="255" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;"><strong>und darum</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://skypointer.wordpress.com/2013/02/19/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-3151" title="captskypointer" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/captskypointer-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
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</ol></p>
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		<title>Ich lebe!</title>
		<link>http://www.airbuspilot.ch/2013/01/24/ich-lebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 14:58:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Dezember war mit Last-minute-Geschenke-Shopping, Familenbesuchen, Geschenkeauspacken und last but not least Flügen vor, zwischen und nach den Feiertagen mehr als gut ausgebucht. Den jährlichen Militärdienst habe ich auch schon geleistet und ich freue mich wieder aufs Fliegen. Obwohl es blogtechnisch sehr still war, war vieles los, weshalb der Blog zwangsruhen musste. Noch bevor ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Der Dezember war mit Last-minute-Geschenke-Shopping, Familenbesuchen, Geschenkeauspacken und last but not least Flügen vor, zwischen und nach den Feiertagen mehr als gut ausgebucht. Den jährlichen Militärdienst habe ich auch schon geleistet und ich freue mich wieder aufs Fliegen. Obwohl es blogtechnisch sehr still war, war vieles los, weshalb der Blog zwangsruhen musste.</p>
<p>Noch bevor ich meine letzte Januar-Rotation antrete, wurde der Februarplan veröffentlicht. Zwei Preassignments der Planung schränkten meine Wunschmöglichkeiten auf ein Minimum ein. Diese Preassignments sind denn auch das, was mich bis Mitte Februar immer wieder beschäftigen wird: zum einen der Line Check nach Tel Aviv (LLBG/TLV) und zurück &#8211; ein Checkflug mit einem Checkpiloten auf dem dritten Sitz, der mir und meinem Kollegen zur linken über die Schulter schaut und unsere &#8220;daily ops&#8221; beurteilt. Das ganze (je nach Checkpilot) gespickt mit Fragen zur Planung, Operation, Technik und andere Aktualitäten. Die Limite ist die <del>Laune</del> Phantasie des Checkers&#8230; Das zweite Preassignment ist der halbjährliche, zweitägige <del>Schwitzkasten</del>Simulatorcheck. Beide Checks &#8211; Line- und Sim &#8211; auf dem Airbus 330, den ich nur noch selten fliege. So auch nach Newark (KEWR/EWR), wo ich noch nie war. Hinzu kommt ein Flug nach Südafrika (Johannesburg JNB/ seit neuestem: FAOR) und zurück an die Westküste nach San Francisco (KSFO/SFO). Dann wurden mir &#8211; erst mit dem Plan &#8211; drei Ferientage bewilligt.</p>
<p>Der Plan ist wie immer ab sofort &gt;<a href="http://www.airbuspilot.ch/einsatzplan/" target="_blank">hier</a>&lt; downloadbar.</p>
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</ol></p>
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		<title>Schlaf!</title>
		<link>http://www.airbuspilot.ch/2012/12/07/schlaf/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 15:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>G!</dc:creator>
				<category><![CDATA[in the air]]></category>
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		<category><![CDATA[Einsatzplan]]></category>
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		<description><![CDATA[Hast du, lieber Leser, schon einmal einen Lang- oder Kurzstrecken Nachtflug als Passagier erlebt? Warst du während des Fluges fit, müde, kaputt oder hast du geschlafen? Ein Langstreckenpilot mit 100%-Pensum macht pro Monat rund vier Flüge. Tönt nach wenig? Nun, das sind je nach Destination zwischen vier und acht durchgemachten Nächten. Klar, wenn man zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Hast du, lieber Leser, schon einmal einen Lang- oder Kurzstrecken Nachtflug als Passagier erlebt? Warst du während des Fluges fit, müde, kaputt oder hast du geschlafen?</p>
<p>Ein Langstreckenpilot mit 100%-Pensum macht pro Monat rund vier Flüge. Tönt nach wenig? Nun, das sind je nach Destination zwischen vier und acht durchgemachten Nächten. Klar, wenn man zu dritt unterwegs ist gibt es rund drei Stunden Schlaf. Drei Stunden Schlaf von Mitternacht bis drei Uhr morgens; drei Stunden Schlaf von sieben bis zehn Uhr morgens usw. Wer kann sich vorstellen, wie es sich fühlt nach drei Stunden Schlaf um vier Uhr Nachts aufzustehen und <strong>einsatzbereit</strong> zu sein? Das ist nicht einfach, aber es gehört zu unserem Beruf.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sf2EaGvSSIk" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3095 aligncenter" title="deadtired" src="http://www.airbuspilot.ch/wp-content/uploads/deadtired-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8220;Welcher Passagier will das?&#8221; [Bild anklicken!]</em></p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Man muss an der Destination vor dem Flug schlafen und nicht die Zeit mit Sightseeing verbringen.&#8221; Das hört man immer wieder. Bekanntlich wird etwas nicht wahrer oder wie in diesem Fall realistischer, weil es viele denken, sagen oder schreiben (es gibt schliesslich auch keine Luftlöcher&#8230;). Der Mensch schläft nicht auf Kommando oder weil er gerade &#8220;müsste&#8221;. Der &#8220;Durchschnittsmensch&#8221; wacht an der US-Ostküste irgendwann um 0400 Uhr Ostküstenzeit auf. Ob er dann wieder schlafen kann, ist fraglich. Falls, ist die Qualität des Schlafes oft nicht mehr wirklich gut. An der Westküste gibt es dasselbe Phänomen, meistens füher. In Asien und Japan ist das Problem umgekehrt und viele Leute schlafen nur sehr wenig. Ist man dann wach und es ist hell draussen, stellt der Körper auf Tag- und Wachmodus, ob man das will oder nicht. Irgendwann ist man immer müde, nur muss man dann meistens aufstehen oder bereits wach sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Beispiele</strong>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Bei Flügen an die US-Westküste stehe ich ungefähr morgens zwischen 0800 und 0900 Uhr auf. Wir landen in den USA ungefähr um 0200 Uhr Nachts Schweizerzeit.  Um diese Zeit ist die Reaktionsfähigkeit des Körpers reduziert, ob man sich jetzt müde fühlt oder nicht. Dennoch müssen wir ein maximum an Leistung bringen, um für den Anflug und die Landung fit zu sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">- Bei Nachtflügen zB. nach JNB oder GRU, die vor Mitternacht in ZRH abfliegen, landet man zwar nach Schweizerzeit am Morgen, man hat aber den Grossteil der Nacht &#8220;durchgemacht&#8221;. Nichts desto trotz muss man fit sein.</p>
<p style="padding-left: 30px;">- LX41  fliegt in Los Angeles um 1925 Uhr Lokalzeit ab. Dann ist es in der Schweiz 0425 Uhr. Mit bereitmachen und an den Flughafen gefahren werden, muss ich rund drei bis vier Stunden vorher wach sein. Das bedeutet irgendwann zwischen Mitternacht und 0130 Uhr Schweizer Zeit &#8211; wo ich vor achtundvierzig Stunden noch war &#8211; aufstehen. Für die nächsten <strong>fünfzehn Stunden</strong> (!) bin ich dann on duty und kann davon rund drei Stunden schlafen. That&#8217;s it.</p>
<p>Selbstverständlich &#8220;lernt&#8221; man mit der Zeit, wo man wann schlafen muss (bzw. man es versuchen muss), damit man möglichst fit ist. Das funktioniert aber nicht immer. Bei einem Nachtflug ex Zürich (zB. nach GRU oder JNB) geht der Flug kurz vor 2300 Uhr. Wenn ich vorschlafen soll, muss dies irgendwann am Nachmittag bis spätestens 1900 Uhr passieren. Wer hat schon einmal versucht, dann (richtig und lange) zu schlafen? Manchmal klappt es, manchmal nicht. Manchmal ist der Schlaf tief, manchmal sehr oberflächlich und unruhig. Manchmal lang, manchmal kurz.</p>
<p><strong>Fakt ist:</strong></p>
<p>1. man kann nicht auf Kommando schlafen;</p>
<p>2. was einmal klappt, klappt beim nächsten Mal veilleicht nicht (oder schon);</p>
<p>3. wer müde ist, ist nicht voll leistungsfähig.</p>
<p>Fakt ist auch, dass die EU versucht, die maximalen Flugdienstzeiten von Crewmitgliedern zu verlängern. Das ist verantwortungslos und widerspricht den tatsächlichen Gegebenheiten und <a href="http://www.airliners.de/management/personal/piloten-kritisieren-easa-plaene/26954" target="_blank">sämtlichen (auch den von der EU in Auftrag gegebenen!) Forschungsergebnissen</a>!</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Das Problem ist, dass Sicherheit nicht sichtbar ist. Eine schmutzige und veraltete Kabine und ein kleines Essen sind sichtbar, ein müder Pilot nicht. Eine alte Kabine und ein kleines Essen töten niemanden. Ein müder Pilot kann Leben nehmen!</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Jeder Passagier legt sein Leben in die Hände der Flugzeugbesatzungsmitglieder, ob er das wahrnimmt, oder nicht. Darum liegt es im Interesse jedes einzelnen Passagiers, dass die Crewmitglieder, die wortwörtlich ihr Leben in den Händen haben, fit to fly sind!</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong> &#8221;Fit to fly&#8221; ist keine Floskel. Fit to fly ist kein nice to have. Fit to fly ist eine gesetzliche Pflicht. Jedes Crewmitglied, das nicht fit to fly ist, muss sich vom Flugdienst abmelden, so verlangt es der Gesetzgeber (zu Recht)! </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Darum unterstützen auch Ärzte (siehe Link unten) den Kampf gegen längere Einsatzzeiten der Piloten!</p>
<p>Wer sicher im Flugzeug transportiert werden will, sollte sich diese kurzen Beiträge durchlesen  oder zumindest die Videos anschauen&#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.airliners.de/management/personal/piloten-kritisieren-easa-plaene/26954" target="_blank">Piloten kritisieren EASA-Pläne: Piloten, Flugbegleiter <em>und Ärzte</em> haben sich gegen die von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) geplanten Flugdienstregeln ausgesprochen.</a></li>
<li><a href="http://www.airliners.de/management/personal/drei-fragen-an-joerg-handwerg-pressesprecher-der-vereinigung-cockpit/28558" target="_blank">Drei Fragen an: Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit</a>- Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA will Flugdienstzeiten neu regeln. Dagegen regt sich Widerstand bei den Piloten. airliners.de hat bei der Vereinigung Cockpit nachgefragt, ob es den Piloten in der aktuellen Debatte wirklich um mehr Sicherheit geht – oder eher um angenehmere Arbeitszeiten.</li>
<li>Video: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sf2EaGvSSIk" target="_blank">Capt. Dead Tired Flug 1</a></li>
<li>Video: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Sh-axb0aY_Q" target="_blank">Capt. Dead Tired Flug 2</a></li>
</ul>
<p><strong>&#8230; und dann hier unterschreiben: <a href="http://flugdienstzeiten.ch/" target="_blank">flugdienstzeiten.ch</a>!</strong></p>
<p>Die meisten Zwischenfälle mit Flugzeugen basieren auf menschlichem Versagen. Längere Einsatzzeiten verringern diese Quote garantiert nicht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>PS: Jeder Passagier täte gut daran zu überlegen, wo bei den tiefen Ticketpreisen gespart werden soll, wo nicht und ob er vielleicht dann gewillt wäre, etwas mehr zu bezahlen&#8230;</em></p>
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<li><a href='http://www.airbuspilot.ch/2011/11/01/einsatzplan-november/' rel='bookmark' title='Einsatzplan November'>Einsatzplan November</a></li>
<li><a href='http://www.airbuspilot.ch/2008/05/31/mai-vorbei/' rel='bookmark' title='Mai vorbei'>Mai vorbei</a></li>
</ol></p>
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